Archiv für Januar, 2013

Schlittenfahren

Veröffentlicht: Januar 26, 2013 in Lehrlauf
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Schneller, schneller, schneller,
Schnee im Auge, Augenschnee
Schneller, schneller
Maulwurfshügel, Vorsicht aaaaaah!!!
Schneller, schneller, schneller,
Erster!

Wieder rauf.
Puuh…
Ziehst du mir du spinnst

Wieder runter
schneller, schneller
Poporutscher, Mütze weg
Schneller, schneller
Rums!

Meine Hände rotgefroren
Einmal noch und
Schneller, schneller
Brrrrrr – uuuund
Schneller, schneller, um die Wette
Noch ein letztes Mal!

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Don’t leave me this way!

Veröffentlicht: Januar 25, 2013 in Uncategorized
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Dear oh dear, he’s said it! For years I was worried he might come out with it, but I’ve kept my eyes closed and my head down, hoping he wouldn’t say anything. But now it’s out in the open, the words are said,  he has committed himself, can’t take it back!
David’s said it: the Brits might leave the EU!

It’s not a secret I am a European, not just geographically but also politically. And I love Britain and the British. And so I would be so, so sad if the Brits decided to get out of the EU. I would feel rejected by someone really cool I wanted to be friends with.

So  I am about so write something that I NEVER EVER thought I would write:
Please, dear Brits: join the recent love-in between the Bildzeitung and the Sun where both papers have expressed their appreciation for the other country and stay in the EU.You can keep your money and your border controls and your privatised railways (in fact, please do keep those!!) and you can have cucumbers as crooked as you like, but please let’s stay friends.

Pretty please…

Pretty pretty please…

Is it working? No? Well now – wait till I tell the Scots!!

PS: And yes, I do have to say things about the politics of this, but that will have to wait for another day 😉

Notizen zu einem Vortrag von Uwe Kekeritz, MdB (Die Grünen), den im am 24.1.2013 im JCT-Gymnasium in Lauf besucht habe. Ich schreibe hier aus dem Gedächtnis, es kann also sein, dass ich etwas vergessen habe.

Entwicklungshilfe vs. Entwicklungszusammenarbeit

Kekeritz sieht einen Unterschied zwischen Entwicklungshilfe, wie sie bis vor ca 10 Jahren praktiziert wurde, und Entwicklungszusammenarbeit, wie sie heute mehr und mehr praktiziert wird.

  • Entwicklungshilfe: Der reiche Westen ist der Geber, der anschafft, wo es hingeht. Die Entwicklungsländer sind die demütigen Hilfeeempfänger, die über sich bestimmen lassen müssen.
  • Entwicklungszusammenarbeit: Reiche und arme Länder stehen sich gleichberechtigt gegenüber und verhandeln auf Augenhöhe Verträge zum wirtschaftlichen Austausch, die beiden Parteien nutzen. ENtwicklungsländer haben Würde, Selbstbewusstsein und Rohstoffe, die auf dem Markt gehandelt werden können.

Kekeritz sieht ein großen Problem darin, dass der Westen (ich verwende diesen Ausdruck hier Kurzform für die reichen Länder ) unaufrichtig handelt. Zum einen sei man gegen Kinderarbeit, Armut und Ausbeutung, zum anderen zwinge er die armen Ländern zu unfairem Handel. Als Beispiel dafür nennt der den Handel mit Hähnchenfleisch:

Das Hähnchenproblem:

  • Deutsche essen in erster Linie Hähnchenbrust. Bis ca 1995 wurde der Rest von Hähnchen oft schlicht weggeworfen. Dann kam man auf die Idee, die Hähnchenreste nach Afrika zu exportieren, da dort auch andere Hähnchenteile gerne gegessen werden. Das war zu Dumpingpreisen möglich, da die Hähnchenproduktion in Europa hoch subventioniert ist und ein geringer Preis für die Hähnchenteile für den deutschen Produzenten immer noch besser war als kein Erlös, wenn die Reste entsorgt werden.
  • Der billige Export zerstört die Hähnchenproduktion in Afrika (Ghana wird als Beispiel genannt). Die ghanaische Regierung nutzt das Welthandelsabkommen, das ihr erlaubt, Einführzölle von 90% zu verlangen, damit die Importware teuer und die heimische Produktion geschützt wird.
  • Kurze Freude in Ghana, bis die WTO (World Trade Organisation) und die Weltbank vorstellig werden und vorrechnen, dass die Kredite an Ghana gekündigt werden könnten und Ghana sofort zurückzahlen müsse. Falls Ghana allerdings die Schutzzölle wieder sein lasse, dann könne man über die  Kredite noch mal reden. Ghana rechnet sich  aus, dass es billiger ist, die heimische Hähnchenproduktion zerstören zu lassen, dafür aber die Kredite nicht zurückzahlen zu müssen. Ähnliche Geschichten lassen sich über Milchpulver aus deutscher Produktion erzählen.
  • Kurz und gut: WTO und Weltbank, die Organisationen, die eigentlich für bessere Marktchancen für Entwicklungsländer sorgen sollten, vertreten einseitig die Interessen des Westens.

Probleme beim Status Quo

  • Resultat solcher Praktiken ist, dass heute 48 Länder dauerhaft auf Nahrungshilfe angewiesen sind. 1960 konnte jedes Land der Erde sich selbst ernähren (gelegentliche und zeitlich und regional begrenzte  Hungersnöte wurden dabei als normal angesehen). Der Hunger in der Welt hat sich also vergrößert, nicht verkleinert.
  • Kekeritz ist auch skeptisch, was die teilweise positiven Nachrichten über die Erfüllung der Millenium Development Goals angeht: Auf dem Papier sehe manches gut aus, die Zahlen seien aber oft massiert: So ist die Einschulungsquote von Kinder stark angestiegen, das bedeute jedoch nicht, dass die Kinder nach der Einschulung die Schule tatsächlich auch besuchen oder gar eine richtige Ausbildung erhalten.
  • Besonders die deutsche Regierung stellt sich zu oft auf die Seite der deutschen Wirtschaft und torpediert internationale Bemühungen zu mehr Transparenz im Handel. Wenn die Geschäftszahlen und Geschäftsbewegungen aber veröffentlicht würden, würde Korruption erschwert, da auch in Entwicklungsländern jeder nachvollziehen könnte, welche Wege das Geld nimmt. Sind Firmen nicht transparent, fördert das die Möglichkeit zur Korruption (man kann ja mal schnell bestechen, um einen lukrativen Vertrag zu bekommen, das merkt ja keiner), deren Bekämpfung eigentlich ein vordringliches Ziel des Westens sein sollte.
  • Entwickungshilfe ist zu einem Business geworden. Nach Katastrophen konkurrieren NGOs aus verschiedenen Ländern um Projekte und Aufträge – oft zum Nachteil der Menschen, denen eigentlich geholfen werden sollte. Letzlich gehe es auch hier um Arbeitsplätze für Entwicklungshelfer, die geschützt werden müssten.

Lösungsansätze

Kekeritz nennt einige Ansätze, wie mehr internationale Gerechtigkeit erreicht werden könne:

  • Jeder solle Fair Trade Produkte kaufen wo möglich. Bei Kleidung sei das Angebot noch sehr gering, Sensibilität bei diesem Thema sei notwendig. Oft sei der Ankauf in Second Hand läden eine gute, ökologische Alternative.
  • Man solle regional kaufen wo möglich, damit sowohl in Entwicklungsländer als auch im Westen regionale Wirtschaftkreisläufe in Gang kommen bzw. erhalten werden.
  • Man solle auch im Großen auf faire Beschaffung achten, zum Beispiel bei Einfuhr von Holz oder Steinen. Im Moment gebe es zwar noch viel Missbrauch, zum Beispiel bei Siegeln für Steine, die Kinderarbeit freie Produkte versprechen, diese Standards aber nicht wirklich einhalten. Dennoch sei ein solcher Zertifizierungsprozess ein notwendiger erster Schritt, um eine Sensibilisierung für solche Themen und eine Nachvollziehbarkeit der Produktionskette erst zu erreichen.

Mein Resumee

Kekeritz‘ Argumentation ist entgegengesetzt zu der, die fordert „den armen Menschen dort doch endlich durch Spenden zu helfen“ und basiert auf der Annahme, dass die Entwicklungsländer für sich selbst sorgen können, sobald sie faire Bedingungen vorfinden. Ich habe mich mit dieser Frage beschäftigt, aber nur so weit, wie ich mich aus der Presse informieren konnte. Wenn ich also von meinem Kenntnisstand ausgehe, würde ich Kekeritz zustimmen. Konsequenz ist dann, dass ich diejenigen unterstützen muss, die sich für einen wirklich gerechten Welthandel einsetzen.

Wie ich das im Großen tun kann, weiß ich noch nicht, da muss ich erst noch recherchieren. Wen wählen, wem mein Geld geben, wem es entziehen?

Im Kleinen muss ich noch mehr auf Fair Trade Produkte achten. Bei Nahrungsmitteln ist das kein so großes Problem, da ich nur wenige Produkte aus Entwicklungsländern regelmäßig kaufe. Trotzdem hier mal vergewissern, was alles woher kommt!

Eine ganz andere Geschichte ist der Ankauf von Kleidung! Ich kaufe gelegentlich second hand, nähe einiges selbst, aber der Großteil meiner Kleidung kommt – natürlich- aus China, Bangladesh, Indien etc. Ich weiß,  dass ich beim Tragen solcher Kleidung kein gutes Gewissen haben kann, (siehe hier und tausende weitere Artikel),  und trotzdem tue ich es. Wenn ich mit mir und meinen gefühlten moralischen Standards ehrlich sein möchte, dann muss ich hier etwas ändern. Eigentlich weiß ich auch schon, was: Weniger Kleidung kaufen, diese bewusster kaufen. Weniger Schuhe – Zalando ade!
Bin selbst schon gespannt, ob und wie der Einsicht auch das Handeln folgt…

Revolution

Veröffentlicht: Januar 24, 2013 in Idle speech
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It’s quite rare that a piece of music stops me in my tracks, makes my heart skip a beat, grabs me and holds me by the throat – not because I don’t believe in the power of music but because I rarely have the time and piece of mind to listen properly.
But this morning I was grabbed unaware while washing up by this wonderful song by the equally wonderful  singer Tracy Chapman. I remember when it came out in 1988 when I was in my final year at school: as a teenager of course I was all for the revolution and poor people rising up. So today it struck me as quite sad that Tracy`s words have as much (maybe even more?) relevance today than they had 25 years ago.

What do you think? Will the tables start to turn?

I’m in a New York State of Mind

Veröffentlicht: Januar 23, 2013 in Idle speech
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It’s only just over two weeks until I will be travelling to New York – and I am already all excited!

It’ll be my first time in the big apple, and even my first time in the States for about 15 years. Obviously I intend to see all the famous sights – the Empire State Building, Central Park, the Statue of Liberty, the MOMA, Guggenheim and National History Museums, a show on Broadway, the shops etc etc etc – but I also hope to get a little feel of how the city ticks.

If I am not too jet-lagged I will try to blog as I go, so if you are interested in the project „Chris goes NYC“ check back here soon!